Bludenz

Marktplatz und Begegnungsraum fünf alpiner Talschaften

Highlight im Sommer 2018: Alpen Culinary Street Food Festival in Bludenz
Am Donnerstag, 9. August 2018 präsentiert sich Bludenz als kulinarische Hauptstadt Vorarlbergs. Zwanzig Gastronomiebetriebe beweisen ihre Kreativität, präsentieren ihre Kochkünste und ihren Betrieb: Rund um den Nepomukbrunnen begeistern die Küchenchefs und ihre Lehrlinge mit regionalen Häppchen. Die Vorarlberger Gastlichkeit, Regionalität und hochwertige Gaumenfreuden erhalten damit eine entsprechende Bühne.
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Milka

Diese Marke ist so berühmt, dass früher nicht wenige Großstadtkinder glaubten, die Kühe auf unseren Wiesen seien lila. Dabei ist das nur die Markenfarbe der weltbekannten Schokolade. Sie wird auch in Bludenz hergestellt. Und zwar in der Schokoladenfabrik. Diese wurde 1888 gegründet. Der Name Milka existiert seit 1901 und setzt sich aus den jeweils ersten Buchstaben der Wörter „Milch“ und „Kakao“ zusammen. Lila Souvenirs kauft man übrigens am besten im firmeneigenen Geschenke-Shop. Hier kann man sich auch über die Schokoladen-Herstellung informieren.

Tipp: Jährlich am ersten Juliwochenende findet das Milka Schokoladenfest in der Alpenstadt Bludenz statt.

>> Milka-Lädele, Fohrenburgstraße 1, 6700 Bludenz, T +43 5552 609304, www.milka.at


Fohrenburger Bier
Bier hat in Bludenz Tradition. Die Brauerei Fohrenburg stellt hier schon seit 1881 das gelbe Hopfengetränk her. Die Braumenge betrug damals 8.000 Hektoliter pro Jahr. Heute werden im selben Zeitraum über 270.000 Hektoliter in die Flaschen und Fässer gefüllt. Wie es schmeckt? Kräftig, ein bisschen würzig und sehr süffig.

>> Brauerei Fohrenburg, Fohrenburgstraße 5, 6700 Bludenz, T +43 5552 60699, www.fohrenburg.com


Bergkäse „Walserstolz“
Auch Käse hat in dieser Gegend eine lange Tradition. Bereits im 14. Jahrhundert wurde in der Region Großes Walsertal Käse hergestellt. Der Großwalsertaler Käse ist ein Hartkäse aus naturbelassener, silofreier Rohmilch. Zwischen acht und zwölf Monaten muss er reifen, bevor er zum Verzehr geeignet ist. Produziert wird der Käse von zehn Alpen und zwei Talsennereien. Bei der Herstellung wird die frische Milch teilweise entrahmt und anschließend mit natürlichem Kälbermagenlab und einer eigenen Molken- und Milchsäurekultur eingedickt. Die Masse wird anschließend erwärmt, dann in Formen gepresst, bevor sie ein dreitägiges Salzbad nehmen darf. Pro Sennerei werden am Tag durchschnittlich zehn Laibe hergestellt. Ein Laib Käse wiegt 28-32 Kilo und schmeckt wunderbar herb bis würzig. Ein echter Bergkäse. Man kann schon verstehen, warum er unter dem Namen „Walserstolz“ vermarktet wird.

>> Infos beim Biosphärenpark Großes Walsertal, Jagdbergstraße 272, 6721 Thüringerberg, T +43 5550 20360, www.walsertal.at


"Klostertaler Bauerntafel“
Beim Hören dieses Namens kommt sofort folgendes Bild in den Sinn: Eine lange Tafel, aufgestellt auf einer grünen, saftigen Wiese. Am Himmel die Sonne, im Hintergrund eine prächtige Bergkulisse und auf dem Tisch jede Menge zu Essen. Am Tisch: Die Bauern des Klostertals. Jeder hat aus seinem Betrieb das beste aufgetischt. Selbstgebackenes Brot, Gemüse, Bergkäse, Wurst, Schinken, Eier, Eingelegtes. Sinngemäß kann man sich so tatsächlich die Klostertaler Bauerntafel vorstellen. In diesem Verein haben sich die Landwirtschaftsbetriebe der Region zusammengeschlossen. Ihr Angebot ist unterschiedlich und damit vielfältig, aber sie haben ein gemeinsames Ziel: den Verkauf und die Vermarktung von rein regionalen Produkten. Imker, Landwirte, Gastronomen, Alp-Bauern bieten hier das Beste aus ihrem Betrieb an. Vom Honig bis zum Holunderschnaps.

>> Infos beim Verein „Klostertaler Bauerntafel“, T +43 664 3067908, www.klostertalerbauerntafel.at