
Die kleinste Statutarstadt Österreichs ist als »Stadt der Störche und des edlen Weines« bekannt.
Das malerische Ensemble liebevoll gepflegter Bürgerhäuser aus dem 16.–19. Jh. ist zur einen Seite von den Weinbergen des
Ruster Hügellandes und zur anderen vom Neusiedler See umgeben. Die Verzierungen an den bunt gefärbelten Barock- und
Renaissancefassaden verleihen der Stadt ihren unverwechselbaren Charakter. Romantische Gaststätten, Buschenschenken und
Restaurants verwöhnen den Gast. Zeit – was ist das?
STADTGESCHICHTE
1317 erste urkundliche Erwähnung als Ceel
– ungarisches Wort für Rüster (Ulme). 1385
erstmals als »Rust« erwähnt. 1470 zum Markt
erhoben. 1524 erhalten die Ruster von Königin
Maria von Ungarn das Recht, ein gekröntes
»R« in ihre Fässer zu brennen, wodurch der
Stadt enorme Zollvorteile gesichert wurden.
Dieses »R« wird noch heute als Korkbrand
verwendet. 1681 erkaufen sich die Ruster von
Kaiser Leopold I. (um 60.000 Goldgulden und
30.000 Liter besten Wein) das Freistadtrecht,
das die Reichsunmittelbarkeit besiegelte. Seit
dieser Zeit ist die unverfälscht mittelalterliche
Stadt, der auch die Türken nicht viel anhaben
konnten, der kleinste Verwaltungsbezirk
Österreichs. Seit 2001 zählt Rust zu den UNESCO
Weltkulturerbestätten.
UMGEBUNG
500 ha Weingärten an einem der wärmsten
Punkte Europas stellen nicht nur optimale
Bedingungen für die Ruster Trilogie (trockene
Weißweine, gehaltvolle Rotweine und
edelsüße Weine), sondern auch ein ideales
Wander- und Radtourengebiet
dar. Zahlreiche
Ausflugsmöglichkeiten nach Eisenstadt, zum
Schloss Halbturn, zur Burg Forchtenstein,
zum Römersteinbruch oder dem Nationalpark
Neusiedler See – Seewinkel, eine Erholungs- und
Bildungsoase, bereichern das Angebot.
Tourismusverband der Freistadt Rust
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