
Die oberösterreichiche Stadt Wels – von den Römern »Ovilava« genannt – ist mit rund 60.000 Einwohnern
die größte im Reigen der »Kleinen Historischen Städte«. Schon seit über 2000 Jahren wird in Wels Lebenskultur hoch gehalten.
Wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft harmonisch miteinander verschmelzen, ist eine besonders lebens- und liebenswerte
Stadt entstanden. Zwischen prachtvollen Bürgerhäusern und modernen Zweckbauten, romantischen Arkadenhöfen, In-Beisln und
gediegenen Restaurants pulsiert das Leben. Das Flair der Messe- und Einkaufsstadt Wels wird weit über die regionalen Grenzen
hinaus geschätzt. Rund 650 Fachgeschäfte,
lebhafte Fußgängerzonen, Straßenmusiker und Schanigärten sowie über
200 gemütliche Lokale prägen das Stadtbild.
STADTGESCHICHTE
Illyrer und Kelten sind die ersten nachweisbaren
Völker. Ab 15 v. Chr. folgten 500 Jahre römische
Herrschaft. »Ovilava«, unter Kaiser Hadrian
gegründet, war 90.000 ha groß, hatte eine 4 km
lange Stadtmauer und ein riesiges angrenzendes
Territorium. Anfang des 5. Jh. Christianisierung
der Bevölkerung und 600 n. Chr. wanderten die
Bayern ein, 776 wurde »castrum uueles« erstmals
urkundlich erwähnt. 1215 vom Babenberger
Leopold VI. zum Markt und 1222 zur Stadt Wels
erhoben. Herrscher wie Rudolf IV. oder Herzog
Albrecht III. prägten das Stadtbild in den folgenden
Jahren. Am 12. Januar 1519 verstarb Kaiser
Maximilian I. in der Welser Burg. Ende des 16.
Jh., zu Beginn der Gegenreformation, verließen
vermögende
Bürger die Stadt, Bauernkriege
und
der 30-jährige Krieg waren der Anlass
für den
wirtschaftlichen Niedergang von Wels. Im 18.
Jh. wurde die innere Stadt barockisiert. In der 1.
Hälfte des 19. Jh. erfolgte der Bau der Pferdeeisenbahn
und zahlreicher Industriebetriebe. Ab
1948 ging es in Wels wieder bergauf und 1964
wurde der Stadt das Statut verliehen.
UMGEBUNG
Unmittelbar vor den Toren der Stadt befinden
sich einige attraktive Ausflugsziele – etwa
der Zoo Schmiding bei Wels mit dem neuen
Aquazoo, der Familienerlebnispark »agrarium
« mit seinen 60 Themengärten und das
Benediktinerstift Kremsmünster mit seinen weltberühmten
Kunstschätzen.
Das Chorherrenstift
St. Florian, wo der Komponist Anton Bruckner
wirkte, erreicht man in nur 30 Minuten mit dem
Auto oder dem Reisebus. In nur 45 Minuten
ist man mitten im »Nationalpark Kalkalpen«
oder im Salzkammergut mit seinen glasklaren
Seen und der herrlichen Bergwelt. Selbst in
die Mozartstadt Salzburg fährt man nur eine
Autostunde.
Tourismusverband Wels
A-4600 Wels · Kaiser-Josef-Platz 22
Tel. +43/(0)7242/434 95
Fax +43/(0)7242/479 04
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Weitere Informationen gibt es unter:
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