
Historischer Architekturschwerpunkt:
Stadtmauer (13. Jh.) mit einzigartigem symmetrischem Aufbau und Stadttürme (1527-1535) mit spätgotischer Dachstuhlkonstruktion, ein Meisterwerk seinerzeit. Die Stadt Radstadt gilt als Prototyp einer mittelalterlichen Stadtgründung in Österreich. Adalbert Klaar, der verdienstvolle Siedlungsformen- und Stadtplanforscher, hat sie als "die vollendete Type einer planmäßig angelegten Gründungsstadt" bezeichnet.
Moderner Architekturschwerpunkt:
Neuer Stadtplatz: Angestrebt wurde eine atmosphärische und großzügige städtische Lösung, welche die Möglichkeit in sich trägt, flexibel zu sein und auch Teilbereiche des Stadtkerns unterschiedlich und einzeln nutzbar macht. Diese Teilbereiche sind der umliegenden Bebauung zugeordnet und unterstreichen so deren Wertigkeit im städtischen Kontext. Gleichzeitig tragen sie zur Gliederung des gesamten Platzes bei, ohne diesen zu zerteilen. Die gesamte Fläche wird als ein großer Platz gesehen und ist als solcher auch spürbar und erlebbar.
Planungsbeginn: 2004; Bauzeit: 10 Monate; Fertigstellung: April 2006.
Top-Aussichten auf Radstadt:
1.) Hausberg Roßbrand (1770 m) mit Panoramablick auf mehr als 150 Alpengipfel;
2.) Ruhebänke beim Stadtteich mit Stadtturm;
3.) Kaiserpromenade : Anlässlich des 50-jährigen Regierungsjubiläums des Kaisers wurde 1898 die Kaiserpromenade, der schönste Spazierweg Radstadts angelegt, welcher immer wieder schöne Aussichten auf die Stadt, Stadtmauer und Umgebung bietet.