Natur PUR
IMST
Rosengarten-Schlucht: Naturjuwel im Stadtzentrum von Imst lockt seltene Vogelart und zahlreiche Besucher an. Sie ist einzigartig in ganz Tirol – die Rosengartenschlucht von Imst. Das imposante Landschafts-Erlebnis ist für Besucher kostenlos zugänglich. Das 1,5 Kilometer lange Naturspektakel erstreckt sich rund 250 Höhenmeter hinauf bis nach Hoch-Imst. Bemerkenswert: Der Einstieg liegt mitten im Zentrum der Stadt. Zehntausende Besucher wandern jährlich durch die Schlucht. Wie viele es genau sind, vermag niemand zu sagen. Denn der Eintritt ins Naturjuwel ist – angenehme Ausnahme im Zeitalter zunehmender Vermarktung – kostenlos.
Seltene Fauna und Flora
Neben vielen Gästen lassen sich in der Schlucht auch Besucher blicken, die man hier gar nicht vermuten würde. „Alpine Pflanzen und Tiere steigen aufgrund der besonderen Bedingungen in der Rosengartenschlucht weit tiefer als es ihrer eigentlichen Verbreitung entspricht. Sogar der kalksteingraue, aber mit leuchtend roten Flügeln fast wie ein Schmetterling wirkende Mauerläufer brütet in der Schlucht Der Vogel ist selten und anspruchsvoll in seiner Brutplatzwahl, sagt Biologin Kerstin Blassnig, die Schutzgebiets-Betreuerin des Landes Tirol. Sie gerät über die vielen biologischen Besonderheiten inmitten der Klamm selbst immer wieder ins Staunen. „Das feucht kühle Klima fördert das Wachstum sehr vieler Farnarten und Moose. Die Vegetation ist für Schluchten typisch, das Zusammentreffen von Schlucht- und Hochgebirgspflanzen aber macht die Besonderheit der Rosengartenschlucht aus. Die Natur blieb hier praktisch ihrer freien Dynamik überlassen, man erblickt gewissermaßen ihr wahres Gesicht“, so Blassnig.
ZELL AM SEE
Wasser ist in Zell am See-Kaprun allgegenwärtig. Gefroren auf dem
Gipfel des Kitzsteinhorns oder erfrischend im glasklaren Zeller See:
Speziell im Sommer genießen Besucher Wasser in all seinen Facetten.
Sechs Strandbäder garantieren ausgelassenes Schwimmvergnügen bei
sommerlichen Temperaturen und im Hallenbad sowie im neuen
TAUERN SPA können Gäste auch bei kühlem Wetter entspannt ihre
Bahnen ziehe. Surfen und Wasserskifahren, Kajaking, Raften oder
Canyoning: Abenteuerlustige nutzen das vielfältige Sportangebot.
Mit zwei Seen natürlich unter Strom
Wasser als saubere und ewige Energiequelle: Wie das funktioniert, erfahren Sie bei einer Tour zu den Hochgebirgsstauseen Kapruns. In zwei Sammelbecken werden hier bis zu 16 Millionen Kubikmeter Wasser gestaut und durch Generatoren geführt, die dann den Elektrosaft erzeugen. Erste Pläne für das alpine Riesenkraftwerk gab es bereits in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. 1938 war dann der Spatenstich.
Distanz Imst - Zell am See: ca. 2,5 h









