Judenburg

Von venezianischem Charme und steirischen Kaufleuten

Vorgeschichtliche Funde, wie der berühmte Strettweger Kultwagen (600 v. Chr.), sind Zeugen uralten Siedlungs- und Kulturbodens. Zu Beginn des 12. Jhdt. entwickelt sich »mercatus judenpurch« zur ältesten steirischen Kaufmannssiedlung und wird 1224 zur Stadt erhoben.

Kaufmannssiedlung und Burgbezirk (Ritterstadt) wachsen im 13./14. Jhdt. Zusammen und werden von einer Stadtmauer umschlossen. Das heutige Wahrzeichen der Stadt ist der viergeschossige, 75 m hohe Stadtturm.

Im 14./15. Jhdt. besitzt Judenburg wichtige Privilegien, wie z. B. das Stapelrecht oder das Recht für die Prägung des Judenburger Guldens, der ersten Goldwährung Österreichs. Als »Hauptstadt von Obersteier« erfährt Judenburg seine Hochblüte.