Wasser für die Seele!
ZELL AM SEE
Auf hölzernen Bohlen über der Schlucht
Entdecken Sie die Schönheit unserer Abgründe: Erst seit 1992 ist die Sigmund-Thun-Klamm - benannt nach dem historischen Statthalter Salzburgs - wieder in ihrer vollen Pracht erlebbar. 1938 wurde sie aufgelassen, weil die Nutzung der Wasserkräfte im Kapruner Tal in den Vordergrund rückte. Einer regionalen Initiative ist es zu verdanken, dass die Klamm heute für Besucher erschlossen ist.
Leinen los und mit Volldampf genießen
Die Flotte der Schmittenhöhebahn AG lädt Sie zu genussvollen Rundfahrten und Chartertouren ein. Mit vier verschiedenen Vergnügungsdampfern schippern Sie über den Zeller See. Wenn die 'Libelle' um 'Kitzsteinhorn', 'Großglockner' und 'Schmittenhöhe' kreist, dann sind alle Kreuzfahrer unterwegs. Bis auf das kleine Nostalgie-Schiff ist nämlich die ganze Flotte nach den Bergen der Region benannt. Gemeinsam ist den Schiffen jedoch, dass man auf ihrem Deck wunderbar das malerische Alpenpanorama genießen kann.
Dank steifer Brise durch tiefe Gewässer
Blaue Wogen, geblähte weiße Segel und schnittige Yachten, die elegant durchs Wasser gleiten: Der Segelsport fasziniert - den Aktiven an Bord ebenso wie den Beobachter am Ufer. Um Wind und Wellen mit dem flatternden Leinentuch zu beherrschen, ziehen hier alle an einem Strang. Segeln ist Teamsport - nur gemeinsam lässt sich das Abenteuer meistern und die Regatta des örtlichen Yachtclubs gewinnen.
IMST
Gesteine und Mineralien in der Region Imst-Gurgltal
Ein alter, aber besonders romantischer Tagbau mit zwei Wasserfällen - der einem faszinierenden Farbenspiel von Licht und Wasser seinen Namen verdankt. Da die Gesteine aus verschiedenen erdgeschichtlichen Perioden stammen, geben sie Auskunft über der alpidischen Gebirgsbildung vorausgegangene Gebirgsbildungs- und Metamorphoseabläufe. Die meisten der vom Inn transportierten silikatischen Gesteine entstammen der variszischen Metamorphose und Gebirgsbildung, die viel stärker als die alpidische war, sind also mehr als 300 Millionen Jahre alt. Einige Gesteine sind noch wesentlich älter und gehen auf die Gebirgsbildungsprozesse im Altpaläozoikum zurück (kaledonische Gebirgsbildung und Metamorphose).
Die Brunnen freilich bestehen seit Alters her. Sind sie heute eher Schmuckstücke des Stadt- und Ortsbildes, so hatten sie einst eine wichtige wirtschaftliche und soziale Funktion. Kaum ein Haus hatte Wasserleitungen. Also holte man sich das kostbare und nützliche Nass vom nahen Brunnen, zum Kochen und Waschen. Große Wäschestücke, etwa Teppiche, wurden überhaupt direkt am Brunnen gewaschen. Deshalb gab es bei jedem Brunnen ein kleines Becken, in dem auch die Erdäpfel geputzt werden konnten. Zum großen Becken führte man die Kühe, um sie dort zu tränken. Und wenn man schon warten musste, bis die Kuh oder der Ochs ihren mächtigen Durst gestillt hatten, so nutzte man die Zeit für einen Plausch. So waren die Brunnen immer auch Kommunikationszentren für Neuigkeiten, Tratsch, Viehpreise und Gemeindepolitik. Die Nutzungsberechtigten bildeten Brunnengemeinschaften, achteten auf Sauberkeit und Funktionsfähigkeit der Brunnen. Am augenfälligsten ist das Wirken der Gemeinschaften an den Figuren von Heiligen, die den jeweiligen Brunnen zieren und ihm sowie häufig dem ganzen Platz den Namen gaben. Manche dieser Gemeinschaften sind heute noch intakt und veranlassen, dass die Brunnen bei den großen Prozessionen zu Fronleichnam und am Kirchtag geschmückt werden. Es gibt in der Region mehrere neue Brunnen, die wegen ihrer künstlerischen Gestaltung auffallen.
... natürlich fließt aus allen Brunnen quellfrisches Trinkwasser!
Distanz Zell am See - Imst: ca. 2,5 Stunden








